Selbstgemachte Donuts
Diese selbst gemachten Donuts sind die klassische Variante mit Hefeteig: innen kissenweich und luftig, mit einer zart-knusprigen Hülle und einer süßen Vanilleglasur, die zu einer hauchdünnen, splitternden Schicht antrocknet. Ein sanft angereicherter Teig und zweimaliges Gehen verleihen ihnen ihren typischen, auf der Zunge zergehenden Biss, während das Frittieren bei konstanten 350°F sie leicht statt schwer oder fettig hält.
Erwärme 1 Tasse Milch auf 110°F, rühre einen Löffel des Zuckers und 2¼ TL Hefe ein und lass alles 10 Minuten schäumen; verrühre dann den restlichen Zucker, 2 Eier, weiche Butter, Vanille, Salz und etwa 4 Tassen Mehl und knete den Teig 8 Minuten, bis er glatt und nur ganz leicht klebrig ist. Abgedeckt gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat, etwa 1 Stunde, dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche ½ inch dick ausrollen und mit einem 3-inch-Ausstecher plus einer 1-inch-Mitte ausstechen; die Ringe 45 Minuten gehen lassen, bis sie aufgegangen sind. In 350°F heißem Öl etwa 1 Minute pro Seite tief goldbraun frittieren, auf einem Gitter abtropfen lassen, dann die noch warmen Donuts in eine Glasur aus Puderzucker, Milch und Vanille tauchen und vor dem Essen 10 Minuten fest werden lassen.
- Halte das Öl konstant auf 175°C/350°F: zu kühl, und die Donuts saugen sich mit Fett voll; zu heiß, und sie bräunen, bevor die Mitte gar ist.
- Höre auf, Mehl zuzugeben, solange der Teig noch weich und leicht klebrig ist; ein fester, übermehlter Teig wird beim Frittieren dicht statt kissenweich.
- Glasiere die Donuts, solange sie noch warm sind, damit die Glasur aufschmilzt und zu einer dünnen, glänzenden Kruste antrocknet.
Equipment
- Küchenmaschine mit Knethaken (oder große Schüssel)
- Nudelholz
- 3-inch-Donut-Ausstecher (oder zwei runde Ausstecher)
- Schwerer Topf oder Schmortopf
- Frittier- oder Zuckerthermometer
- Kuchengitter
- Schaumkelle oder Sieblöffel
Zutaten
Teig
- 240 ml Vollmilch, erwärmt auf etwa 43°C/110°F
- 7 g Trockenhefe, 1 normales Päckchen
- 50 g Kristallzucker
- 500 g Weizenmehl (Type 405), plus mehr zum Bestäuben
- 6 g feines Salz
- große Eier, zimmerwarm
- 57 g ungesalzene Butter, weich
- 5 ml Vanilleextrakt
Zum Frittieren
- 1.5 L neutrales Öl, Raps-, Pflanzen- oder Erdnussöl, zum Frittieren
Vanilleglasur
- 240 g Puderzucker, gesiebt
- 60 ml Vollmilch, plus mehr zum Verdünnen
- 5 ml Vanilleextrakt
- feines Salz
Zubereitung
- SCHRITT01
Erwärme die Milch auf etwa 43°C/110°F – handwarm, aber nicht heiß. Rühre 1 TL des Zuckers und die Hefe ein und lass die Mischung stehen, bis sie schaumig und duftend ist, etwa 10 Minuten. Schäumt sie nicht, ist die Hefe tot; beginne mit einem frischen Päckchen von vorn.
- SCHRITT02
Gib den restlichen Zucker, die Eier, die weiche Butter, Vanille, Salz und den Großteil des Mehls zur Hefemischung. Verrühre alles mit dem Knethaken (oder von Hand), bis sich ein Teig bildet, und knete ihn dann 8 Minuten. Gib dabei nur esslöffelweise Mehl dazu, bis der Teig glatt, elastisch und gerade eben leicht klebrig ist. Nicht zu viel Mehl verwenden.
- SCHRITT03
Forme den Teig zu einer Kugel, lege ihn in eine leicht geölte Schüssel und decke sie mit Frischhaltefolie oder einem feuchten Tuch ab. Lass ihn an einem warmen Ort gehen, bis er sich verdoppelt hat, etwa 1 Stunde.
- SCHRITT04
Stürze den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche und rolle ihn vorsichtig 1,5 cm/½ inch dick aus. Steche mit einem 7,5 cm/3-inch-Ausstecher Kreise aus und stanze dann mit einem 2,5 cm/1-inch-Ausstecher die Mitte heraus. Die Reste einmal erneut ausrollen. Lege die Donuts und die Löcher auf bemehltes Backpapier.
- SCHRITT05
Decke die ausgestochenen Donuts locker ab und lass sie gehen, bis sie sichtbar aufgegangen und luftig sind, etwa 45 Minuten. Sie sollten leicht wackeln und beim sanften Antippen langsam zurückfedern.
- SCHRITT06
Gieße Öl etwa 5 cm/2 inches hoch in einen schweren Topf und erhitze es auf 175°C/350°F; prüfe die Temperatur mit einem Thermometer. Stelle in Reichweite ein Kuchengitter über ein Blech zum Abtropfen bereit.
- SCHRITT07
Gib einige Donuts ins Öl, ohne den Topf zu überfüllen. Etwa 1 Minute pro Seite tief goldbraun frittieren, dabei einmal wenden. Die Löcher garen schneller, in 30-45 Sekunden. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf dem Gitter abtropfen lassen. Zwischen den Durchgängen das Öl wieder auf 350°F kommen lassen.
- SCHRITT08
Verrühre Puderzucker, Milch, Vanille und eine Prise Salz glatt und gießbar, etwa so dickflüssig wie dünner Honig. Gib einen Schuss mehr Milch dazu, um sie zu verdünnen, oder mehr Puderzucker, um sie einzudicken.
- SCHRITT09
Tauche die noch warmen Donuts mit der Oberseite (oder vollständig) in die Glasur und lass die überschüssige Glasur abtropfen. Lege sie zurück aufs Gitter und lass die Glasur etwa 10 Minuten fest werden. Für die beste Konsistenz am selben Tag genießen.
Make ahead
Bereite den Teig bis zum ersten Gehen zu, decke ihn dann ab und stelle ihn bis zu 24 Stunden in den Kühlschrank; gekühlter Teig lässt sich leichter ausrollen und das langsame Gehen vertieft den Geschmack. Bringe ihn vor dem Ausstechen und Gehen wieder auf Raumtemperatur. Du kannst die Donuts auch ungeglasiert frittieren, einfrieren und dann am Serviertag auftauen und glasieren.
Storage
Bewahre abgekühlte Donuts in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur bis zu 2 Tage auf; frische sie in der Mikrowelle 5-10 Sekunden auf, um die weiche Krume wiederzubeleben. Nicht in den Kühlschrank stellen, das trocknet sie aus. Unglasierte Donuts lassen sich bis zu 1 Monat einfrieren, dann auftauen und glasieren.
Variations
Zimt-Zucker-Donuts
Lass die Glasur ganz weg. Wälze jeden Donut, solange er noch warm ist, in einer Schüssel mit 150 g/¾ Tasse Kristallzucker, der mit 1 EL gemahlenem Zimt vermischt ist, bis er rundum bedeckt ist.
Mit Schokoladenglasur
Tausche die Vanilleglasur gegen eine Schokoladenglasur: Verrühre 180 g/1½ Tassen Puderzucker, 25 g/¼ Tasse Kakaopulver, 45 ml/3 EL Milch, 15 g/1 EL geschmolzene Butter und ½ TL Vanille glänzend und gießbar.
Donuts ohne Milchprodukte
Verwende ungesüßte Pflanzenmilch wie Hafer- oder Sojamilch anstelle von Kuhmilch und veganen Butterblock im Teig und in der Glasur. Die Krume bleibt weich und luftig; halte nur die Frittiertemperatur konstant bei 350°F.
Serve with
Nutrition per serving
Nutrition values are estimates based on the metric measurements. Adjust as needed.
Häufige Fragen
Warum sind meine Donuts fettig geworden?
Fettige Donuts bedeuten fast immer, dass das Öl zu kühl war. Unter 175°C/350°F liegt der Teig im Fett und saugt es auf, statt schnell eine versiegelnde Kruste zu bilden. Verwende ein Thermometer, frittiere in kleinen Portionen und lass das Öl zwischen den Durchgängen wieder auf Temperatur kommen.
Kann ich diese Donuts backen, statt sie zu frittieren?
Ja, das geht, allerdings ändert sich die Textur: Gebackene Donuts ähneln eher einem weichen Brötchen als der knusprigen frittierten Variante. Lege die gegangenen Donuts auf ein ausgelegtes Blech und backe sie bei 190°C/375°F 9-11 Minuten, bestreiche sie dann vor dem Glasieren mit geschmolzener Butter.
Welches Öl eignet sich am besten zum Frittieren von Donuts?
Am besten eignet sich ein neutrales Öl mit hohem Rauchpunkt: Raps-, Pflanzen-, Sonnenblumen- oder Erdnussöl. Sie geben keine Fehlaromen ab und bleiben bei Frittiertemperatur stabil, sodass deine Donuts gleichmäßig bräunen und durchgaren.
Wie bewahre ich übrig gebliebene Donuts auf?
Donuts sind am Tag des Frittierens am besten. Bewahre Reste in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur bis zu 2 Tage auf und erwärme sie ein paar Sekunden in der Mikrowelle, damit sie weich werden. Meide den Kühlschrank, der sie schnell austrocknet.
Kann ich den Teig im Voraus zubereiten?
Ja. Nach dem ersten Gehen den Teig abdecken und über Nacht kühl stellen. Bringe ihn auf Raumtemperatur und rolle, steche und lass ihn dann wie gewohnt gehen; der gekühlte Teig lässt sich leichter verarbeiten und das langsame, kalte Gehen verleiht den Donuts einen tieferen Geschmack.
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