Italian · Main course

Pizza Margherita

Die Ur-Pizza aus Neapel: ein langsam gereifter Teig, dünn ausgezogen, schlicht belegt mit San-Marzano-Tomate, frischem Mozzarella und Basilikum, so heiß gebacken, wie der Ofen es hergibt, bis die Kruste Blasen wirft. Drei Beläge, voller Respekt vor dem Teig.

Pizza Margherita · Italian main course
Von Sofia Romano · Pasta & pastry lead · Veröffentlicht 2026-04-02 · Aktualisiert 2026-05-26
Zum Rezept →
Vorber.
30 min
Kochen
10 min
Ruhezeit
24 h
Gesamt
40 min
Ergibt
2 pizzas
Schwierigkeit
Medium
#italian#weekend#vegetarian#baking
Kurze Antwort · Antwort in 30 Sekunden

Einen mageren Teig (Mehl, Wasser, Salz, etwas Hefe) herstellen und 24–48 Stunden kalt reifen lassen. Eine Teigkugel von Hand dünn ausziehen und einen luftigen Rand lassen. Mit zerdrückter San-Marzano-Tomate, gezupftem frischem Mozzarella und etwas Olivenöl belegen. Auf einem vorgeheizten Stein/Stahl so heiß backen, wie der Ofen es zulässt (250–300°C), bis die Kruste Blasen wirft, dann mit frischem Basilikum abschließen.

  • Eine lange, kalte Gare (24–48 h) sorgt für Geschmack und eine bekömmliche, blasige Kruste — kein Schnellschuss am selben Tag.
  • Von Hand ausziehen, niemals mit dem Nudelholz, damit die Luft im Rand (Cornicione) bleibt.
  • Maximale Hitze auf einem vorgeheizten Stein oder Stahl — eine heiße Fläche ist der Weg zur leopardengefleckten Kruste zu Hause.

Equipment

  • Pizzastein oder Pizzastahl
  • Große Schüssel
  • Pizzaschieber oder flaches Backblech
  • Ofen auf Maximalstufe

Zutaten

Teig (2 Kugeln)

  • 300 g Mehl Typ 00 oder Brotmehl
  • 200 ml Wasser, zimmerwarm
  • 7 g Feines Salz
  • 1 g Trockenhefe

Belag (pro Pizza)

  • 80 g San-Marzano-Tomaten, von Hand zerdrückt, leicht gesalzen
  • 80 g frischer Mozzarella (Fior di Latte), gezupft und abgetropft
  • Ein paar frische Basilikumblätter
  • 5 ml Natives Olivenöl extra

Zubereitung

  1. SCHRITT
    01

    Die Hefe im Wasser auflösen, Mehl und Salz zugeben und zu einem groben Teig verrühren. 8–10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist. Abdecken und 30 Minuten ruhen lassen.

  2. SCHRITT
    02

    In 2 Kugeln teilen, in einen abgedeckten Behälter legen und 24–48 Stunden kühl stellen. Diese langsame Gare baut Geschmack und eine luftige, bekömmliche Kruste auf.

  3. SCHRITT
    03

    Den Teig 2 Stunden vor dem Backen herausnehmen, damit er Zimmertemperatur annimmt. Einen Pizzastein oder -stahl auf die oberste Schiene legen und den Ofen mindestens 45 Minuten auf seine Höchsttemperatur (250–300°C) aufheizen.

  4. SCHRITT
    04

    Auf einer bemehlten Fläche eine Teigkugel von Hand behutsam von der Mitte nach außen drücken und ausziehen, dabei einen 2 cm breiten luftigen Rand lassen. Niemals ein Nudelholz verwenden — es drückt die Luft aus der Kruste.

  5. SCHRITT
    05

    Den Boden auf einen bemehlten Schieber ziehen. Eine dünne Schicht zerdrückte Tomaten aufstreichen, mit gezupftem Mozzarella betupfen und etwas Olivenöl darüberträufeln. Nicht überladen — bei der Margherita geht es um Zurückhaltung.

  6. SCHRITT
    06

    Auf den heißen Stein ziehen. 6–10 Minuten backen (weniger, wenn heißer), bis die Kruste aufgegangen und leopardengefleckt ist und der Käse blubbert. Nach dem Ofen mit frischen Basilikumblättern abschließen.

Make ahead

Der Teig ist zum Vorbereiten gedacht — 24–48 Stunden kalte Gare sind der ganze Sinn der Sache. Die Kugeln lassen sich auch einfrieren; vor der Verwendung über Nacht im Kühlschrank auftauen.

Storage

Am besten direkt aus dem Ofen. Übrige Stücke lassen sich gut in einer heißen, trockenen Pfanne oder im Ofen aufwärmen (nie in der Mikrowelle — die Kruste wird ledrig). Der Teig hält sich 3 Tage im Kühlschrank.

Variations

Marinara

Der andere neapolitanische Klassiker: Tomate, Knoblauch, Oregano, Olivenöl — ohne Käse. Von Natur aus vegan.

Bufala

Mozzarella di Bufala verwenden, erst während des Backens zugeben, damit er den Boden nicht durchweicht.

Kein Stein? Pfannenpizza

Den Teig in eine geölte gusseiserne Pfanne drücken, belegen und backen — eine dickere Variante für zu Hause mit knusprigem Boden.

Serve with

Ein einfacher RucolasalatEin Glas Aglianico oder ein kühles LagerChiliöl zum BeträufelnMehr Basilikum

Nutrition per serving

540 kcal 16 g fat 80 g carbs 22 g protein 5 g sugar 4 g fiber 980 mg sodium
Allergens: Gluten, Dairy
Diet: Vegetarian

Nutrition values are estimates based on the metric measurements. Adjust as needed.

Häufige Fragen

Warum den Teig so lange reifen lassen?

Eine lange, kalte Gare (24–48 Stunden) entwickelt Geschmack und macht die Kruste leichter, bekömmlicher und fähig, richtig Blasen zu werfen. Teig vom selben Tag funktioniert, schmeckt im Vergleich aber flach und brotig. Zeit ist die wichtigste Zutat.

Kann ich ein Nudelholz verwenden?

Nein — ein Nudelholz drückt das gesamte Gas aus dem Teig und ergibt eine flache, cracker-artige Kruste ohne luftigen Rand (Cornicione). Den Teig behutsam von Hand von der Mitte nach außen ausziehen, um die Luft am Rand zu bewahren.

Wie bekomme ich zu Hause eine blasige Kruste?

Maximale Hitze und ein vorgeheizter Pizzastein oder -stahl. Ein Haushaltsofen kann mit einem Holzofen nicht mithalten, aber eine glühend heiße Fläche auf der obersten Schiene kommt nah heran — der Teig trifft auf die Hitze, geht auf und bekommt Röstflecken, bevor er austrocknet.

Welche Tomaten und welchen Käse soll ich verwenden?

San-Marzano-Tomaten (oder gute Flaschentomaten), von Hand zerdrückt und leicht gesalzen — sie müssen nicht vorher gekocht werden. Frischer Mozzarella (Fior di Latte), gezupft und gut abgetropft, damit er den Boden nicht durchweicht. Qualität und Zurückhaltung statt Menge.

Warum ist meine Pizza matschig?

Meist zu viel Sauce oder zu nasser Mozzarella. Eine dünne Schicht Tomate verwenden und den gezupften Mozzarella zuerst auf Küchenpapier abtropfen lassen. Ein heißer Stein und eine kurze Backzeit halten den Boden ebenfalls knusprig.

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