Levantine · Mezze / Dip

Hummus — cremiger Kichererbsen-Tahini-Dip

Der geliebte Dip der Levante, richtig gemacht: Kichererbsen, weich gekocht, bis sie zerfallen, mit einer großzügigen Menge guter Tahini, Zitrone und Knoblauch zu etwas unglaublich Seidigem püriert. Mit Olivenöl übergossen und warm mit Brot gegessen.

Hummus — cremiger Kichererbsen-Tahini-Dip · Levantine appetizer
Von Amir Khoury · Levant editor · Veröffentlicht 2026-03-20 · Aktualisiert 2026-05-24
Zum Rezept →
Vorber.
15 min
Kochen
60 min
Ruhezeit
12 h
Gesamt
75 min
Ergibt
6 servings
Schwierigkeit
Easy
#levantine#vegan#mezze#no-cook-option
Kurze Antwort · Antwort in 30 Sekunden

Getrocknete Kichererbsen über Nacht mit etwas Natron einweichen, dann weich kochen (das Natron hilft ihnen zu zerfallen und lockert die Häutchen). Die warmen Kichererbsen mit viel guter Tahini, Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Eiswasser komplett seidig pürieren – länger mixen, als man denkt. Warm servieren, mit Olivenöl übergossen.

  • Die Kichererbsen wirklich weich kochen – leicht verkocht ist genau richtig; feste Kichererbsen ergeben körnigen Hummus.
  • Eine großzügige Menge guter, dünnflüssiger Tahini verwenden und Eiswasser einmixen – das ist das Geheimnis der Seidigkeit.
  • Warm oder bei Zimmertemperatur servieren, nicht kühlschrankkalt – für den besten Geschmack und die beste Textur.

Equipment

  • Küchenmaschine oder Hochleistungsmixer
  • Topf (falls getrocknete Kichererbsen gekocht werden)
  • Sieb

Zutaten

Kichererbsen

  • 200 g getrocknete Kichererbsen, oder 2 Dosen, für eine schnelle Variante
  • 5 g Natron, aufgeteilt, zum Einweichen und Kochen

Zum Pürieren

  • 180 g gute Tahini, glatt und dünnflüssig
  • 60 ml Zitronensaft, nach Geschmack
  • 2 Knoblauchzehen
  • 6 g Salz
  • 60 ml Eiswasser, bei Bedarf mehr
  • 5 g gemahlener Kreuzkümmel, optional

Zum Servieren

  • Gutes Olivenöl
  • Paprikapulver oder Sumach, gehackte Petersilie
  • Warmes Pitabrot und ganze zurückbehaltene Kichererbsen

Zubereitung

  1. SCHRITT
    01

    Die getrockneten Kichererbsen über Nacht in reichlich Wasser mit ½ TL Natron einweichen. Sie quellen auf und verdreifachen sich etwa.

  2. SCHRITT
    02

    Abgießen, mit frischem Wasser bedecken, das restliche ½ TL Natron zugeben und 45–60 Minuten köcheln, bis sie sehr weich sind und zerfallen – die losen Häutchen abschöpfen, sobald sie aufsteigen. (Aus der Dose: 20 Minuten mit Natron köcheln, um sie weiter zu erweichen.)

  3. SCHRITT
    03

    Ein paar ganze Kichererbsen zum Garnieren beiseitelegen. Die warmen Kichererbsen mit Knoblauch, Zitrone, Salz und Kreuzkümmel zu einer pastigen Masse pürieren.

  4. SCHRITT
    04

    Die Tahini zugeben und pürieren, dabei nach und nach das Eiswasser einträufeln. Weiter mixen – 3–5 Minuten –, bis die Masse hell, luftig und komplett seidig ist. Das Eiswasser und das lange Mixen sind der ganze Trick.

  5. SCHRITT
    05

    Abschmecken und mit mehr Zitrone, Salz oder Wasser ausbalancieren. Der Hummus sollte locker und cremig sein – beim Stehen wird er fester, also lieber etwas weicher halten.

  6. SCHRITT
    06

    Mit dem Rücken eines Löffels auf einen Teller streichen und eine Mulde formen. Gutes Olivenöl hineingießen, die zurückbehaltenen Kichererbsen darüberstreuen, mit Paprikapulver oder Sumach und Petersilie bestäuben. Warm mit Pitabrot servieren.

Make ahead

Eine große Portion Kichererbsen im Voraus kochen (sie lassen sich gut einfrieren). Der pürierte Hummus schmeckt am besten innerhalb von ein bis zwei Tagen; vor dem Servieren auf Zimmertemperatur bringen und wieder lockern.

Storage

Im Kühlschrank 4 Tage haltbar. Kalt wird er fester – vor dem Servieren auf Zimmertemperatur bringen und mit etwas Wasser oder Zitrone lockern.

Variations

Hummus mit Topping

Mit gewürztem Lamm (Hummus Kawarma), ganzen Kichererbsen in Kreuzkümmelöl oder sautierten Champignons belegen.

Schnelle Variante aus der Dose

2 Dosen Kichererbsen verwenden, zum Erweichen 20 Minuten mit Natron köcheln, dann wie oben pürieren. Schneller und fast genauso seidig.

Gerösteter Knoblauch

Statt rohem gerösteten Knoblauch verwenden – für eine milde, süßliche Tiefe.

Serve with

Warmes Pitabrot oder frisches BrotOlivenöl und SumachEin Mezze-Tisch mit Falafel und SalatEingelegtes Gemüse

Nutrition per serving

280 kcal 18 g fat 22 g carbs 10 g protein 2 g sugar 6 g fiber 420 mg sodium
Allergens: Sesame
Diet: Vegan, Vegetarian, Gluten-free, Dairy-free

Nutrition values are estimates based on the metric measurements. Adjust as needed.

Häufige Fragen

Getrocknete oder Kichererbsen aus der Dose?

Getrocknete, sehr weich gekocht, ergeben den seidigsten und aromatischsten Hummus. Kichererbsen aus der Dose eignen sich für eine schnelle Variante – sie vor dem Pürieren 20 Minuten mit etwas Natron köcheln, um sie weiter zu erweichen. Feste Kichererbsen sind die Ursache Nummer eins für körnigen Hummus.

Warum Natron?

Etwas Natron im Einweich- und Kochwasser hebt den pH-Wert, hilft den Kichererbsen, weich zu zerfallen, und lockert ihre Häutchen – beides entscheidend für ultrasamtigen Hummus. Die aufschwimmenden Häutchen während des Kochens abschöpfen.

Wie wird er richtig seidig?

Drei Dinge: die Kichererbsen wirklich weich kochen, eine großzügige Menge guter, dünnflüssiger Tahini verwenden und mehrere Minuten mixen, während man Eiswasser einträufelt. Das lange Mixen mit kaltem Wasser emulgiert ihn hell und luftig.

Sollte Hummus kalt serviert werden?

Nein – warm oder bei Zimmertemperatur ist traditionell und viel schmackhafter. Kühlschrankkalter Hummus ist steif und fad. Im Voraus zubereitet, ihn wieder auf Zimmertemperatur bringen und mit etwas Wasser oder Zitrone lockern.

Welche Tahini soll ich kaufen?

Eine gute, glatte, dünnflüssige Tahini aus 100 % Sesam – idealerweise eine libanesische, palästinensische oder israelische Marke. Dicke, bittere oder steife Tahini ergibt schlechteren Hummus. Vor dem Abmessen gut umrühren.

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