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Bossam — koreanischer gekochter Schweinebauch zum Wickeln

Ein gefeiertes koreanisches Gericht aus Schweinebauch, sanft mit Aromaten gekocht – Doenjang, Ingwer, Knoblauch, Frühlingszwiebel, manchmal Kaffee oder Zwiebel – bis er schmelzend zart ist, dann in Scheiben geschnitten und zum Wickeln am Tisch serviert. Man nimmt ein Blatt Napakohl oder Perilla, legt eine Scheibe warmes Schweinefleisch hinein, einen Klecks würziges Ssamjang oder gesalzene Garnelen (Saeujeotgal), etwas scharfen Rettichsalat oder frisches Kimchi und isst das ganze Päckchen in einem Bissen. Mager und doch üppig, herzhaft und frisch zugleich, ist Bossam festliches, geselliges Essen – der Mittelpunkt von Zusammenkünften und traditionell in der Kimchi-Saison (Kimjang) zubereitet.

Bossam — koreanischer gekochter Schweinebauch zum Wickeln · Korean main course
Von Ji-ho Park · Asia editor · Veröffentlicht 2026-06-03 · Aktualisiert 2026-06-03
Zum Rezept →
Vorber.
20 min
Kochen
90 min
Gesamt
110 min
Ergibt
4 servings
Schwierigkeit
Medium
#korean#pork#boiled#festive#shareable
Kurze Antwort · Antwort in 30 Sekunden

Ein Stück Schweinebauch (mit oder ohne Schwarte) sanft in Wasser köcheln, das mit Doenjang (Sojabohnenpaste), Ingwer, Knoblauch, Frühlingszwiebel, Zwiebel und Pfefferkörnern aromatisiert ist – viele Köche geben einen Löffel Instantkaffee oder etwas Soju dazu, die die Farbe vertiefen und jeden strengen Schweinegeruch mildern –, bis er vollständig zart ist, etwa eine bis anderthalb Stunden. Nicht stark kochen; ein sanftes Köcheln hält ihn saftig. Ruhen lassen, dann das warme Fleisch in dünne Scheiben schneiden. Mit Blättern zum Wickeln (Napakohl, Perilla, Salat), Ssamjang, gesalzenen Garnelen (Saeujeot) zum Dippen, einem scharf gewürzten Rettich- oder Kohlsalat (Musaengchae) und Kimchi servieren. Jeder wickelt seinen eigenen Bissen. Das Fleisch sollte zart und klar im Geschmack sein, nicht fettig.

  • Den Schweinebauch sanft köcheln (nicht stark kochen) mit Doenjang und Aromaten, bis er vollständig zart ist, damit er saftig bleibt.
  • Ein Löffel Kaffee oder etwas Soju/Zwiebel im Wasser vertieft die Farbe und nimmt jeden strengen Schweinegeruch.
  • Als DIY-Wrap servieren: Blätter, Ssamjang, gesalzene Garnelen, scharfer Rettichsalat und Kimchi – jeder baut sich seinen eigenen.

Equipment

  • Großer Topf
  • Messer (zum Aufschneiden)

Zutaten

Schweinefleisch

  • 800 g Schweinebauch, am Stück
  • 2 EL Doenjang; Ingwer, Knoblauch, Frühlingszwiebel, ½ Zwiebel
  • Pfefferkörner; 1 TL Instantkaffee oder ein Schuss Soju (optional)

Zum Wickeln & Servieren

  • Napakohlblätter, Perillablätter, Blattsalat
  • Ssamjang; Saeujeot (gesalzene Garnelen); Musaengchae (scharfer Rettichsalat); Kimchi

Zubereitung

  1. SCHRITT
    01

    Einen großen Topf Wasser mit dem Doenjang, zerdrücktem Ingwer und Knoblauch, Frühlingszwiebel, Zwiebel und Pfefferkörnern zum Kochen bringen (und dem Kaffee oder Soju, falls verwendet, um die Farbe zu vertiefen und jeden Geruch zu nehmen).

  2. SCHRITT
    02

    Den Schweinebauch zugeben, wieder zu einem sanften Köcheln bringen und garen – nicht bei starkem Kochen –, bis er beim Einstechen vollständig zart ist, je nach Dicke etwa 60–90 Minuten. Bei sanftem Köcheln halten, damit das Fleisch saftig bleibt.

  3. SCHRITT
    03

    Das Fleisch herausheben und einige Minuten ruhen lassen (manche pressen es kurz unter einem Gewicht für sauberere Scheiben). Es wird warm serviert, nicht kochend heiß.

  4. SCHRITT
    04

    Den warmen Schweinebauch quer zu den Fleisch- und Fettschichten in dünne, mundgerechte Scheiben schneiden.

  5. SCHRITT
    05

    Das aufgeschnittene Fleisch mit Napakohl- und Perillablättern, Ssamjang, einem Schälchen gesalzener Garnelen (Saeujeot), scharfem Rettichsalat und Kimchi anrichten. Zum Essen Fleisch und Beilagen auf ein Blatt legen, einwickeln und in einem Bissen essen. Jeder baut sich seinen eigenen.

Make ahead

Du kannst das Fleisch im Voraus kochen – es hält sich ein paar Tage und lässt sich durch Dämpfen oder Erwärmen in seinem Sud gut aufwärmen –, was Bossam praktisch für Gäste macht, da das Aufschneiden und Herrichten am Tisch schnell geht. Auch der Rettichsalat (Musaengchae) und die Beilagen lassen sich vorbereiten. Für die beste Textur das Fleisch warm aufschneiden und bald danach servieren, mit allen frisch angerichteten Wickelkomponenten.

Storage

Bossam-Fleisch schmeckt warm und frisch aufgeschnitten am besten, aber Reste halten sich 2–3 Tage im Kühlschrank. Das aufgeschnittene Fleisch sanft wieder erwärmen – kurzes Dämpfen oder ein kurzes Köcheln in etwas vom Sud hält es saftig (die Mikrowelle kann es austrocknen). Der Sud lässt sich aufbewahren und wiederverwenden oder als Basis für eine Suppe nutzen. Die Wickelblätter, den Rettichsalat und die Beilagen frisch zubereiten. Kalte Bossam-Reste sind auch in frischen Wraps gut.

Variations

Gul-Bossam

Mit frischen rohen Austern serviert, eine luxuriöse Winterversion, die das Schweinefleisch mit salzigen Austern im Wrap kombiniert.

Andere Blätter

In Napakohl, Perilla, Blattsalat oder sogar den eingelegten Umblättern vom Kimchi-Machen wickeln.

Bo Ssam (Restaurant-Stil)

Manche servieren eine gebratene/geschmorte Version, doch das klassische Bossam für zu Hause wird sanft gekocht.

Serve with

Ssamjang und Saeujeot (gesalzene Garnelen)Musaengchae (scharfer Rettichsalat) und frisches KimchiGedämpfter ReisSoju oder Makgeolli

Nutrition per serving

480 kcal 38 g fat 6 g carbs 28 g protein 2 g sugar 2 g fiber 720 mg sodium
Allergens: Soy, Shellfish, Fish
Diet: Dairy-free

Nutrition values are estimates based on the metric measurements. Adjust as needed.

Häufige Fragen

Was ist Bossam?

Bossam ist ein koreanisches Gericht aus Schweinebauch, der mit Aromaten zart gekocht, dann in Scheiben geschnitten und am Tisch in Blätter gewickelt gegessen wird. Man nimmt ein Blatt Napakohl, Perilla oder Salat, legt eine Scheibe Schweinefleisch darauf, dazu Ssamjang (gewürzte Sojabohnenpaste), gesalzene Garnelen, scharfen Rettichsalat und Kimchi, und isst das Päckchen in einem Bissen. Der Name kommt von „ssam“ (wickeln). Es ist ein geselliges, festliches Gericht – mager und klar im Geschmack statt fettig –, traditionell während des Kimjang zubereitet, der herbstlichen Kimchi-Herstellung, wenn frisches Kimchi zur Hand ist.

Wie verhindere ich, dass das Fleisch streng nach Schwein schmeckt oder riecht?

Koreanische Köche kochen das Fleisch gezielt in einem aromatischen Sud, um jeden strengen Schweinegeruch zu nehmen und Geschmack zu geben: Doenjang (Sojabohnenpaste), Ingwer, Knoblauch, Frühlingszwiebel, Zwiebel und Pfefferkörner sind Standard, und viele geben einen Löffel Instantkaffee oder einen Schuss Soju dazu, die die Farbe vertiefen und den Geruch neutralisieren. Sanftes Köcheln (statt starkem Kochen) und frisches Fleisch helfen ebenfalls. Das Ergebnis sollte klar, herzhaft und zart schmecken – nicht streng oder fettig.

Womit serviert und wickelt man Bossam?

Die klassischen Begleiter sind Blätter zum Wickeln (Napakohl, Perilla, Salat), Ssamjang zum Tupfen, Saeujeot (gesalzene fermentierte Garnelen) zum Dippen, ein scharf gewürzter Rettich- oder Kohlsalat namens Musaengchae oder Bossam-Kimchi und gewöhnliches Kimchi. Zum Essen legt man eine Scheibe Fleisch und etwas von jeder Beilage auf ein Blatt, wickelt es ein und isst es ganz. Die frischen, scharfen, salzigen Beilagen balancieren das reichhaltige Fleisch aus, was der ganze Sinn des Gerichts ist.

Was ist Saeujeot und ist es notwendig?

Saeujeot sind gesalzene, fermentierte winzige Garnelen – ein salziges, würziges, umami-geladenes koreanisches Würzmittel, das der traditionelle Dip für Bossam-Fleisch ist. Ein wenig reicht weit; seine scharfe Salzigkeit durchschneidet die Üppigkeit des Fleisches wunderbar und gilt als die klassische Kombination. Es ist nicht streng zwingend – du kannst auch nur Ssamjang verwenden –, aber Saeujeot ist für viele Koreaner das, was zu authentischem Bossam gehört. Du findest es in koreanischen Lebensmittelläden; sparsam verwenden.

Kann ich Bossam mit einem magereren Stück machen?

Schweinebauch ist traditionell und geschätzt, weil die Fettschichten ihn saftig halten und ihm nach dem Kochen diese auf der Zunge zergehende Qualität geben. Du kannst ein magereres Stück wie Schweineschulter verwenden (es ist immer noch schmackhaft und etwas weniger reichhaltig), aber sehr magere Stücke können trocken werden, daher brauchen sie ein behutsames, sanftes Köcheln und dürfen nicht übergart werden. Ein Teil des Reizes von Bossam ist, dass das Kochen etwas Fett auslässt und den Bauch zart, aber klarer im Geschmack als gebratenes Schwein zurücklässt – Bauch ist also wirklich das ideale Stück.

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