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Katsu Curry — japanisches Curry mit knusprigem Schnitzel

Japans ultimatives Wohlfühlgericht: eine dicke, milde, leicht süße Currysauce, über Reis und ein knuspriges, mit Panko paniertes Schnitzel (Katsu) geschöpft. Die Sauce beruht auf einer Mehlschwitze mit Zwiebel, Karotte und warmen Currygewürzen; das Katsu zerbricht unter der Gabel. In japanischen Haushalten und Imbissen unendlich beliebt – und weit besser als die Abkürzung mit Instant-Würfeln.

Katsu Curry — japanisches Curry mit knusprigem Schnitzel · Japanese main course
Von Akira Tanaka · Japan editor · Veröffentlicht 2026-06-01 · Aktualisiert 2026-06-01
Zum Rezept →
Vorber.
25 min
Kochen
35 min
Gesamt
60 min
Ergibt
4 servings
Schwierigkeit
Medium
#japanese#comfort-food#weeknight#fried#crowd-pleaser
Kurze Antwort · Antwort in 30 Sekunden

Bereite eine japanische Currysauce zu: Zwiebel, Karotte und Kartoffel weich dünsten, dann mit Butter, Mehl, Currypulver und Garam Masala eine Mehlschwitze ansetzen, mit Brühe ablöschen und einkochen, bis sie dick und glänzend ist, abgeschmeckt mit etwas Sojasauce, Ketchup, Worcestershiresauce und Honig. Separat Schweine- (oder Hähnchen-)Schnitzel in Mehl, Ei und Panko panieren und goldbraun und knusprig frittieren. Das Katsu aufschneiden, auf den Reis legen und die Currysauce daneben schöpfen.

  • Baue die Sauce aus einer echten Mehlschwitze und Currypulver auf – so bekommt sie Tiefe und schlägt Instant-Currywürfel um Längen.
  • Das Katsu muss knusprig bleiben: separat frittieren und erst beim Servieren daneben, nicht darüber, mit Sauce beträufeln.
  • Japanisches Curry ist dick, mild und einen Hauch süß – mit etwas Honig, Ketchup und Sojasauce ausbalancieren.

Equipment

  • Kochtopf
  • Pfanne zum Frittieren
  • 3 flache Schalen (zum Panieren)

Zutaten

Currysauce

  • 1 Zwiebel, in Scheiben
  • 1 Karotte, gehackt
  • 1 Kartoffel, gewürfelt
  • 40 g Butter
  • 30 g Weizenmehl (Type 405)
  • 15 g Currypulver, plus 1 TL Garam Masala
  • 700 ml Hühnerbrühe
  • je 1 EL Sojasauce, Ketchup, Worcestershiresauce; 1 TL Honig

Katsu

  • 4 Schweinerückensteaks (oder Hähnchenbrustfilets)
  • Mehl, 2 verquirlte Eier, Panko-Paniermehl
  • Öl zum Frittieren; Salz und Pfeffer

Zum Servieren

  • Gedämpfter japanischer Reis
  • Eingelegtes Gemüse (Fukujinzuke / Rakkyo), optional

Zubereitung

  1. SCHRITT
    01

    Die Zwiebel in etwas Butter goldbraun andünsten, dann Karotte und Kartoffel dazugeben und einige Minuten mitgaren.

  2. SCHRITT
    02

    Die restliche Butter, das Mehl, das Currypulver und das Garam Masala einrühren und 1–2 Minuten anschwitzen. Nach und nach die Brühe einrühren, dann köcheln lassen, bis das Gemüse weich und die Sauce dick und glänzend ist, 15–20 Minuten. Mit Sojasauce, Ketchup, Worcestershiresauce und Honig abschmecken.

  3. SCHRITT
    03

    Das Schweinefleisch (oder das aufgeschnittene Hähnchen) würzen, dann in Mehl, verquirltem Ei und Panko wenden und die Panade fest andrücken.

  4. SCHRITT
    04

    Die panierten Schnitzel in Öl bei 170°C tief goldbraun und gar frittieren, 5–6 Minuten. Abtropfen und ruhen lassen, dann in Streifen schneiden.

  5. SCHRITT
    05

    Auf jedem Teller Reis anhäufen, das aufgeschnittene Katsu daneben legen und die heiße Currysauce über den Reis und einen Teil des Katsu schöpfen (einen Teil knusprig lassen). Eingelegtes Gemüse dazugeben und servieren.

Make ahead

Die Currysauce gut im Voraus zubereiten (über Nacht gewinnt sie an Tiefe) und portionsweise einfrieren. Die Schnitzel im Voraus panieren und kühl stellen, dann à la minute frittieren – so geht das Anrichten schnell.

Storage

Die Currysauce hält sich im Kühlschrank 4 Tage und lässt sich 3 Monate einfrieren – ideal, um sie auf Vorrat zu kochen. Das Katsu frisch frittieren; gegartes Katsu hält sich einen Tag und wird im heißen Ofen wieder knusprig. Sauce und Katsu getrennt aufbewahren, damit die Panade knusprig bleibt.

Variations

Hähnchen-Katsu-Curry

Statt Schweinefleisch aufgeschnittene Hähnchenbrust oder -schenkel verwenden – ungemein beliebt.

Gemüse / Korokke

Mit einer knusprigen Gemüsekrokette (Korokke) oder gebratener Aubergine für eine fleischlose Variante belegen.

Besonders reichhaltig

Einen geriebenen Apfel und ein Stück Zartbitterschokolade in die Sauce geben, wie es viele japanische Köche machen – für mehr Tiefe.

Serve with

Gedämpfter japanischer ReisFukujinzuke (rot eingelegtes Gemüse)Ein knackiger KohlsalatKalter Gerstentee

Nutrition per serving

720 kcal 32 g fat 78 g carbs 32 g protein 10 g sugar 5 g fiber 980 mg sodium
Allergens: Gluten, Egg

Nutrition values are estimates based on the metric measurements. Adjust as needed.

Häufige Fragen

Ist japanisches Curry scharf?

In der Regel nicht – japanisches Curry (Kare) ist dick, mild und ein wenig süß, ganz anders als indische oder thailändische Currys. Es beruht auf einer Mehlschwitze und einem milden Currypulver, mit Süße von Zwiebel, Ketchup und einem Hauch Honig. Wer es scharf mag, kann Chili oder scharfes Currypulver zugeben.

Wie halte ich das Katsu knusprig?

Separat frittieren und nicht in Sauce ertränken. Die Currysauce über den Reis und nur einen Teil des Schnitzels schöpfen, den Rest knusprig lassen und sofort servieren. Das frittierte Katsu auf einem Gitter (nicht auf Papier direkt unter der Hitze) ruhen zu lassen, hält das Panko ebenfalls knusprig.

Kann ich Currywürfel verwenden, statt die Sauce selbst zu machen?

Das geht – fertige japanische Curry-Roux-Würfel sind weit verbreitet und praktisch. Aber eine selbst gemachte Mehlschwitze mit Currypulver, Garam Masala und guter Brühe schmeckt frischer und lässt dich Süße und Schärfe selbst steuern. Dieses Rezept macht sie von Grund auf.

Schwein oder Hähnchen?

Beides ist klassisch. Schweinerücken (Tonkatsu) ist das traditionelle Katsu; Hähnchen-Katsu ist ebenso beliebt und etwas leichter. Was du auch nimmst, klopfe es auf gleichmäßige Dicke, damit es durchgart, bevor die Panade verbrennt.

Was ist Panko?

Panko ist japanisches Paniermehl – große, trockene, luftige Flocken, die außergewöhnlich leicht und knusprig frittieren. Sie geben dem Katsu sein charakteristisches Zerbrechen. Normales feines Paniermehl ergibt eine dichtere, weniger knusprige Kruste; Panko lohnt die Suche.

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