Korean · Main / Soup

Sundubu-jjigae — koreanischer Seidentofu-Eintopf

Der brodelnde koreanische Wohlfühlklassiker: seidiger, ungeronnener Tofu in einer feurig-roten Brühe, aufgebaut auf einem Chiliöl aus Gochugaru, dazu Muscheln oder Schweinefleisch, Kimchi und ein rohes Ei, das am Tisch hineingeschlagen wird. Er kommt zischend heiß im steinernen Ttukbaegi auf den Tisch und gart das Ei, während man serviert – ein schnelles, seelenwärmendes Eintopfgericht mit Reis.

Sundubu-jjigae — koreanischer Seidentofu-Eintopf · Korean main course
Von Ji-ho Park · Asia editor · Veröffentlicht 2026-06-01 · Aktualisiert 2026-06-01
Zum Rezept →
Vorber.
15 min
Kochen
20 min
Gesamt
35 min
Ergibt
2 servings
Schwierigkeit
Easy
#korean#soup#spicy#weeknight#comfort-food
Kurze Antwort · Antwort in 30 Sekunden

Bereite eine Chiliöl-Basis zu, indem du Gochugaru (koreanische Chiliflocken) mit Knoblauch, etwas Schweinefleisch und Aromaten in Öl anbrätst, bis alles rot und duftend ist. Gib Brühe (oder eine Sardellen-Kombu-Brühe), Kimchi und Muscheln dazu und lass dann in großen Löffeln weichen Seidentofu hineingleiten. Kurz köcheln lassen, mit Sojasauce und etwas Fischsauce abschmecken und ein Ei in den brodelnden Eintopf schlagen. Sofort mit Reis servieren.

  • Lass die Gochugaru zuerst im Öl aufblühen – diese rote, duftende Chilibasis ist das geschmackliche Fundament.
  • Nimm den weichsten Seidentofu (Sundubu) und rühre kaum, damit er in weichen Wölkchen bleibt.
  • Schlage das Ei ganz zum Schluss hinein und serviere, solange es noch brodelt, damit es sanft gart.

Equipment

  • Steintopf (Ttukbaegi) oder kleiner, schwerer Topf

Zutaten

Chilibasis

  • 20 g Gochugaru (koreanische Chiliflocken)
  • 30 ml neutrales Öl
  • 80 g Schweinebauch oder -schulter, gewürfelt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 Frühlingszwiebeln, in Ringen

Eintopf

  • 350 g weicher Seidentofu (Sundubu)
  • 400 ml Sardellen-Kombu-Brühe oder Wasser
  • 80 g Kimchi, gehackt
  • 150 g Muscheln oder gemischte Meeresfrüchte, optional
  • 10 ml Sojasauce
  • 1 TL Fischsauce oder Saeujeot (gesalzene Garnelen)
  • 1 Ei

Zubereitung

  1. SCHRITT
    01

    Erhitze das Öl in einem Steintopf oder kleinen Topf und brate das gewürfelte Schweinefleisch an, bis es Fett auslässt. Gib Knoblauch und Gochugaru dazu und rühre bei niedriger Hitze, bis das Öl tiefrot und duftend ist – die Chili darf nicht anbrennen.

  2. SCHRITT
    02

    Gib das gehackte Kimchi dazu und brate es 1 Minute an, dann gieße die Brühe an. Bring alles zum Köcheln und füge die Muscheln (falls verwendet) hinzu; gare sie, bis sie sich öffnen.

  3. SCHRITT
    03

    Setze den weichen Tofu in großen Stücken hinein. Lass alles 5 Minuten sanft köcheln und zerteile ihn nur ein wenig, damit er in weichen Wölkchen bleibt.

  4. SCHRITT
    04

    Würze mit Sojasauce und Fischsauce (oder gesalzenen Garnelen) und probiere – es sollte scharf, herzhaft und tief im Geschmack sein. Streue den Großteil der Frühlingszwiebeln ein.

  5. SCHRITT
    05

    Schlage das Ei in den brodelnden Eintopf, streue die restlichen Frühlingszwiebeln darüber und bring alles sofort auf den Tisch – noch kochend –, damit das Ei beim Essen gart. Mit gedämpftem Reis servieren.

Make ahead

Bereite die Gochugaru-Chilibasis und eine Sardellen-Kombu-Brühe vor. Dann ist das Abendessen eine Sache von 10 Minuten: Basis erhitzen, Brühe, Tofu und Meeresfrüchte hinzufügen und mit dem Ei vollenden.

Storage

Am besten frisch zubereitet und sofort gegessen – der weiche Tofu und das Ei halten sich nicht gut. Die Chili-Schweinefleisch-Basis lässt sich vorbereiten und 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren; zum Servieren mit frischem Tofu, Brühe und Ei vollenden.

Variations

Meeresfrüchte (Haemul)

Verwende Venusmuscheln, Miesmuscheln, Garnelen und Tintenfisch statt Schweinefleisch für ein Meeresfrüchte-Sundubu.

Vegetarisch

Lass Schweinefleisch und Meeresfrüchte weg, nimm eine Kombu-Pilz-Brühe und würze mit Sojasauce und etwas Doenjang.

Besonders reichhaltig

Rühre neben der Gochugaru einen Löffel Gochujang in die Basis für eine tiefere, leicht süßere Brühe.

Serve with

Eine Schale gedämpfter RundkornreisKimchi und BanchanEin kalter GerstenteeIn der Pfanne gebratener Fisch

Nutrition per serving

340 kcal 24 g fat 10 g carbs 22 g protein 3 g sugar 2 g fiber 1180 mg sodium
Allergens: Soy, Shellfish, Egg

Nutrition values are estimates based on the metric measurements. Adjust as needed.

Häufige Fragen

Was ist Sundubu?

Sundubu (Soondubu) ist besonders weicher, ungeronnener koreanischer Tofu – noch seidiger als Seidentofu, fast wie Pudding. Er wird in Schläuchen oder Bechern verkauft und gibt dem Eintopf seine typischen weichen, löffelbaren Wölkchen. Wenn du ihn nicht findest, ist der weichste Seidentofu der beste Ersatz.

Wie scharf ist Sundubu-jjigae und kann ich es milder machen?

Durch die Gochugaru-Chilibasis ist es meist recht scharf, aber du hast es in der Hand. Nimm weniger Gochugaru für einen milderen, heller gefärbten Eintopf oder mehr für einen feurigen. Das Gericht sollte tief und herzhaft schmecken, nicht nur scharf – würze also gut mit Sojasauce und Fischsauce.

Muss ich einen Steintopf (Ttukbaegi) verwenden?

Nein, aber er ist traditionell und hilft: Der Ttukbaegi hält enorme Hitze und kommt noch brodelnd auf den Tisch, was das Ei sanft gart. Jeder kleine, schwere Topf funktioniert – serviere ihn nur so heiß wie möglich.

Wann gebe ich das Ei hinein?

Ganz zum Schluss – schlage es kurz vor dem Servieren in den brodelnden Eintopf und rühre es nicht ganz unter. Die Restwärme pochiert es beim Essen sanft. Manche mögen es kaum gestockt mit flüssigem Dotter; lass es etwas länger, wenn du es fester magst.

Welche Brühe sollte ich verwenden?

Eine koreanische Sardellen-Kombu-Brühe (Myeolchi-Dasima) ist traditionell, gibt viel Tiefe und ist in 15 Minuten fertig. Zur Not geht auch Wasser, besonders wenn Kimchi und Meeresfrüchte Geschmack beisteuern, aber die Sardellen-Kombu-Brühe macht einen merklich besseren Eintopf.

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